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Was du über Coronaviren und COVID-19 wissen musst

Alle reden momentan über das „Coronavirus“. Es gibt viele Informationen und Falschmeldungen sowie eine täglich steigende Zahl der Infizierten. Aber was muss man unbedingt wissen?

Die Unterrichtseinheit soll diese Fragen beantworten.

Wie unterscheiden sich bakterielle und virale Infektionen?

Während der ersten Tage einer Virusinfektion können mehrere Symptome auftreten:

Mobirise
  1. Kopfschmerzen
Mobirise
  1. allgemeines Unwohlsein
  2. Schwitzen, Schüttelfrost, Muskelschmerzen, Appetitlosigkeit
Mobirise
  1. Temperaturerhöhung oder Fieber
Mobirise
  1. Hals-, Glieder- oder Bauchschmerzen;
Mobirise
  1. dünnflüssig-wässriger Schnupfen
Mobirise
  1. Brechreiz, Durchfall

Da unser Organismus die Viren bekämpft, fühlt man sich meistens nach einigen Tagen deutlich besser. Bei Virusinfekten werden keine Antibiotika verschrieben, sondern nur Arzneimittel zur Hemmung der Symptome, z. B. Schmerz-, Fiebermittel etc.

Bettruhe, viel Flüssigkeit und Vitamine helfen unserem Immunsystem, die Erreger schnell zu bekämpfen. Uns muss aber bewusst sein, dass wir auch andere anstecken können.

Wenn die Symptome länger als 10‒14 Tage andauern, kann es sein, dass neben der Virusinfektion auch eine bakterielle Infektion vorliegt.

Bakterielle Infektionen dauern 5‒14 Tage und werden in der Regel medikamentös behandelt. Auftretende Symptome sind:

  1. • allgemeines Unwohlsein, Schwäche
  2. • Schmerzen, Fieber, Entzündungen
  3. • Husten, verstopfte Nase, dickflüssiger, gelblicher, grünlicher Schnupfen

Antibiotika helfen gegen bakterielle Infektionen, nicht aber gegen Virusinfektionen.

Viren bestehen aus einer Eiweißhülle und dem Erbgut, das diese umhüllt. Sie haben keinen eigenen Stoffwechsel, weshalb sie nicht als Lebewesen angesehen werden. Zur Vermehrung brauchen sie einen Wirt, man kann sie also als Parasiten ansehen. Ohne Wirt verlieren Viren ihre Infektionsfähigkeit nach einiger Zeit und „sterben ab“.

Bakterien dagegen sind Lebewesen, die tatsächlich Lebenserscheinungen aufweisen. Es gibt „gute“ und „schlechte“ Bakterien. Milchsäurebakterien sind zum Beispiel für den Menschen von großem Nutzen. Einige Bakterien sind aber Parasiten, wie die Viren. Diese Erreger sterben ohne Wirt nicht ab, sondern bilden eine Hülle um sich herum, um ungünstige Bedingungen zu überleben.

Erfahre mehr über Viren und Bakterien. Schaue dir die folgenden 3D-Modelle an. Sammele Daten über virale und bakterielle Erkrankungen (Symptome, Therapien, Komplikationen usw.).

Was ist das Coronavirus und was ist die Erkrankung COVID-19?

Im Dezember 2019 wurde in Wuhan, in der chinesischen Provinz Hubei, ein Patient registriert, der bislang unbekannte Symptome aufwies. Später stellte sich heraus, dass die Infektion von einem Stamm der Coronaviren verursacht wurde. Die neue Erkrankung wurde im Februar 2020 COVID-19 (Coronavirus-Disease-2019) benannt.

Picture

CHINA

Wuhan

Coronavirus ist ein medizinischer Sammelbegriff, der mehrere Virenstämme bezeichnet. Der Name „Coronavirus“ hängt mit dem Aussehen dieser Viren unter dem Elektronenmikroskop zusammen. Die Fortsätze auf ihren kugelförmigen Hüllen ähneln der Sonnenkorona.

Coronaviren finden sich in erster Linie in Tieren, können aber auch Menschen anstecken. Diese Viren sind nur bei 2 % der Menschen präsent und verursachen nur 5-10 % der akuten Atemwegserkrankungen.

Das dieser Tage vieldiskutierte Virus heißt SARS-CoV-2. Die Benennung weist darauf hin, dass das Virus dem Coronastamm ähnelt, der 2002 die SARS-Pandemie ausgelöst hat.

Wie verlaufen Coronavirus-Erkrankungen?

In der Frühphase der Erkrankung ist das Coronavirus schwierig zu entdecken, weil die Infizierten noch keine Symptome zeigen. Während dieser sogenannten Inkubationszeit kann der Erreger aber schon übertragen werden.

Bisher weiß man, dass das Coronavirus per Tröpfcheninfektion, beispielsweise beim Husten, Niesen, über Speichel, Luft und Gegenstände übertragen wird. Deshalb wird empfohlen, bei Beschwerden wie Husten oder Schnupfen, einen Mundschutz zu tragen.

Die meisten Krankheitsfälle (fast 80 %) verlaufen leicht, ohne oder nur mit milden Symptomen.

Die Corona-Erkrankung zeigt milde Symptome wie Temperaturerhöhung, Beschwerden der oberen Atemwege, trockener Husten, Schnupfen, Unwohlsein, Kopfweh, Muskelschmerzen und selten auch Durchfall.

In wenigen Fällen kann es zu Atemnot oder Lungenentzündung kommen, in schweren Fällen kann ein Beatmungsgerät benötigt werden.

Nach heutigem Wissen ist die Sterberate der Erkrankung 2-3 %, was 2-3 Tote pro 100 Infizierte bedeutet. Das Coronavirus trifft Alte und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem besonders hart.

Was ist eine Epidemie?

Eine Epidemie bezeichnet ein stark gehäuftes, örtlich und zeitlich begrenztes Auftreten einer Erkrankung, vor allem einer Infektionskrankheit, die eine größere Erkrankungswelle als erwartet verursacht.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat COVID-19 zur Pandemie erklärt, da der Krankheitsausbruch nicht mehr örtlich beschränkt ist, sondern weltweit unheimlich viele Menschen betrifft.

Recherchiere, in welchen Ländern es registrierte COVID-19-Infizierte gibt. Markiere die Länder auf der Weltkarte.

Suche im Internet nach Modellen, die die Ausbreitung einer Virusinfektion simulieren. Was glaubst du, warum hilft Isolation bei der Bekämpfung einer Epidemie?

Durch Quarantäne kann man die Ausbreitung des Virus minimieren bzw. die gefährdeten Menschen schützen (Alte, Schwache).

https://www.youtube.com/watch?v=O6IjX5u-kuo
https://www.youtube.com/watch?v=nCjIWtU52xU

Überlege, welche Wirtschaftszweige dabei helfen können, Epidemien und ihre Auswirkungen zu simulieren!

Biologie und Medizin: Informationen über Viren, die Epidemie und das Funktionieren des Immunsystems.
Medizin und Pharmakologie: Stärkung des Immunsystems, Herstellung von Impfstoffen.
Mathematik, Physik: Netzwerkforschung, mathematische Ausbreitungsmodelle der Epidemie, die die zu erwartende Verbreitung und Infektionszahlen vorhersagen.

Muss man sich vor Epidemien fürchten?

„Vorsicht ist besser als Nachsicht.”

Man sollte vorsichtig sein, weil die Zahl der Corona-Infizierten laut offizieller Statistiken rasant ansteigt.

Aber Angst und Panik sind unnötig und verschlimmern die Situation nur.

Viel schlauer ist es, die empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen zu verstehen und einzuhalten.

Wie kann die Coronavirus-Epidemie gestoppt bzw. verlangsamt werden?

COVID-19 hat eine ziemlich hohe Übertragungsrate. Das heißt, dass eine infizierte Person durchschnittlich 2,2 Menschen ansteckt. Deshalb muss man vorsichtig sein, und den persönlichen Kontakt mit Infizierten vermeiden.

Die Infizierten werden unter Quarantäne gestellt und isoliert, um gesunde Menschen vor dem Virus zu schützen. Da die Anfangsphase der Infektion ohne Symptome abläuft, ist es in den ersten Tagen schwierig festzustellen, ob man infiziert ist. Tests können das Vorhandensein des Virus nachweisen.

Um die Epidemie zu verlangsamen bzw. zu stoppen, sind persönliche Kontakte unter Menschen zu minimieren, damit die Ausbreitung der Infektion reduziert wird.

Dadurch wird der Verlauf der Pandemie gestreckt, aber die Zahl der gleichzeitig Erkrankten wird gesenkt, wodurch insgesamt mehr Menschen in Krankenhäusern versorgt werden können.

In mehreren Ländern weltweit wurden öffentliche Einrichtungen, Kindergärten, Schulen und Universitäten geschlossen, um soziale Kontakte zu minimieren, wodurch die Geschwindigkeit der Ausbreitung der Infektion gesenkt wird.

Geschlossene Schulen bedeuten aber keineswegs Ferien, Urlaub oder Partys. Es ist wichtig, Abstand zu halten und persönlichen Kontakt zu vermeiden. Insbesondere Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollen von geselligen Zusammenkünften fernhalten.

Häufiges Händewaschen ist gerade in Zeiten des Coronavirus eine absolute Notwendigkeit. Es ist wichtig, Handdesinfektionsmittel dabei zu haben, sich nicht an Mund und Gesicht zu fassen sowie Händedruck, Küsschen und Umarmungen zu vermeiden.

Man sollte am besten in ein Einwegtaschentuch niesen oder husten, das Taschentuch schnellstmöglich entsorgen und sich danach sofort gründlich die Hände waschen. Ist kein Taschentuch griffbereit, sollte man in die Armbeuge Husten oder Niesen.

Wenn man die Symptome der Corona-Virusinfektion hat, darf man auf keinen Fall unangemeldet beim Hausarzt oder in der Notaufnahme erscheinen, damit andere vor einer möglichen Ansteckung geschützt werden. Stattdessen sollte man den Hausarzt oder die Notfallnummer anrufen.

Was kann man zu Hause tun?

Viele denken, dass die Quarantäne allein ausreicht, und man zu Hause machen kann, was man will, während die Schulen geschlossen sind. Das ist falsch!

Man sollte auch zu Hause vorsichtig sein.

Die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen sind: häufiges Händewaschen, Erholung sowie Abstand halten.

Eine gesunde Ernährung ist von großer Bedeutung. Es lohnt sich auch, etwas Bewegung in den Alltag zu integrieren bzw. Sport zu treiben (natürlich nicht in Gruppen).

Achten wir aufeinander! Es kann vorkommen, dass unsere Mitmenschen (z. B. Ältere) in unserer Umgebung Hilfe brauchen. Unter der Einhaltung der hygienischen Vorsichtsmaßnahmen kann man für sie z. B. einkaufen, zur Post gehen oder ihre Medikamente abholen.

Formuliere anhand des Bildes in einem Satz: Was soll man während einer Epidemie tun und was nicht?

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